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Firmengeschichte
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Von gewonnenen Kriegen und Mondlandungen
DIT-MCOs Beitrag zur Geschichte
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In die Geschichte einzugehen ist für den ehemaligen Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor von DIT-MCO International, F. L. "Tom" Thompson, ein echtes Erlebnis. Sein Sohn hingegen, der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende und Generaldirektor von DIT-MCO, Rick Thompson, hat die Zukunft fest im Blick.
"Unsere Vision ändert sich mit der Entwicklung der Industrie und ihren Innovationen." meint Direktor Thompson. Neu ist der Übergang von einer Hardware-orientierten Firma zu einer, dessen Schwerpunkt in Software liegt. Und das ist nur ein Schritt in der Entwicklung in einer Firma, die sich in ihrem 55-jährigen Bestehen ständig verändert hat. Diese Entwicklung begann kurz nachdem der Firmengründer, George P. Heller, in 1948 eine Firma gründete, die sich auf die einst florierende Autokinoindustrie spezialisierte. Die "Drive-In Theater Manufacturing Company", 1951 in DIT-MCO umbenannt, stellte Projektionswände, Lautsprecher und Projektionszubehör her. Doch der Boom für Autokinos ebbte Anfang 1953 ab, und Heller begann, sich nach anderen Geschäftsmöglichkeiten umzusehen.
Zu dieser Zeit arbeitete Warren Hannon, ein unternehmenslustiger junger Mann, gerade in der nahe gelegenen Flugzeugfabrik "North American Aviation". Diese Werft baute Maschinen des Typs F-86 und C-45. Hannon hatte die Aufgabe, das Testen der elektrischen Kabel zu leiten.
"Es war chaotisch," sagt Tom Thompson. "Zu jener Zeit stellte jede Firma ihre eigenen Testgeräte her. Standardisierung gab es nicht. Hannon kam auf die Idee, einen 'Automatischen Universalanalysator' zu bauen, und irgendwie trafen sich die beiden."
So fing die Elektronikabteilung an. 1954 kaufte Goodyear den ersten Universal-Schaltkreisanalysator. Kurz danach kaufte auch Boeing einen für die Arbeit an der B-47. Dieser Schaltkreisanalysator mit fester Sequenz war ein solcher Erfolg, dass die Autokinoabteilung 1959 an die Belegschaft verkauft wurde.
"Ab diesem Punkt waren wir DIT-MCO," erinnert sich Thompson. "Der Name DIT-MCO wurde beibehalten, denn schon zu der Zeit gab es beim Militär und deren Zulieferern die Redensart: 'Dieses Flugzeug muss geDIT-MCOt werden.'"
DIT-MCO wurde als Markenartikel bekannt, als die Ingenieure der Firma in Zusammenarbeit mit dem Militär Hochspannungstestspezifikationen entwickelten, die sowohl für das Militär als auch für deren industrielle Zulieferer als Norm anerkannt wurden.
Im Zuge des technischen Fortschritts entwickelte DIT-MCO laufend neue Produkte. 1960 begann die Arbeit am ersten Kabelanalysator mit wahlfreiem Zugang. Die ersten Modelle verwendeten noch Papierlochstreifen - Vorgänger der ersten Front-end-Computer der siebziger Jahre. "Festsequenzgeräte brauchten wir nun nicht mehr, auch konnten wir jetzt Standardverbindungskabel verwenden," erklärt Thompson. "Technologische Fortschritte bei den Schaltern und in der Fehlerlokalisierung beschleunigten die Testsysteme."
Unverändert über die 55 Jahre Firmengeschichte bleibt der solide Kundendienst von DIT-MCO. "Kundendienst und zufriedene Kunden sind feste Bestandteile der DIT-MCO Philosophie," sagt Thompson. "Vier bis fünf Mal pro Jahr organisieren wir Technologietreffen, wo wir über den Stand der Industrie sprechen und herausfinden, was unsere Kunden brauchen und was wir ihnen anbieten können."
Wenn er auf die letzten 55 Jahre zurückblickt, sieht Thompson "den Beitrag der Firma zur Beendigung des Kalten Krieges, zu Desert Storm und die Rolle des Unternehmens im Raumfahrtzeitalter" als die größten Leistungen von DIT-MCO.
Testgeräte von DIT-MCO wurden für die folgenden Projekte eingesetzt: die ersten Versionen der Hawk-Rakete, die erste interkontinentale Atlas-Rakete, die Polaris- und Titan-Rakete für die US Navy, die erfolgreich im Desert Storm Krieg eingesetzte Patriot-Rakete sowie für fast alle Flugzeuge der US Air Force, US Army und US Navy.
Im Weltraumzeitalter wiederum wurden unsere Geräte in den folgenden Programmen eingesetzt: bei der Herstellung des Dyna-Soar, im Mercury Programm, das den ersten Mann ins All brachte, im Gemini Programm, im Apollo Saturn V Programm, das sowohl Mensch als auch das Mondmodul zum Mond brachte, und momentan auf der Space Shuttle der NASA. "So waren die letzten Jahre nicht nur einträglich sondern auch sehr spannend," fasst Thompson zusammen.
"Unsere Mitarbeiter sind unseres größtes Vermögen," bekräftigt Rick Thompson, Vorstandsvorsitzender von DIT-MCO. Mit dem Auge auf die Zukunft und auf die kommenden wichtigen Beiträge von DIT-MCO erwähnt Thompson die bahnbrechende Technologie im Modell 2500.FTE (Lichtleitertestgerät) sowie Bestrebungen, in der Nahverkehrsindustrie die Testzeiten durch automatisches Testen zu verkürzen und Testgeräte für den Fernmeldeverkehr zu entwickeln. "DIT-MCO hat eine aussichtsvolle Zukunft. Wir arbeiten mit den weltbesten Firmen zusammen. Und wir können unsere 55 Jahre Erfahrung voll ausnutzen. Ich bin sicher, dass unsere größten Leistungen noch bevorstehen."
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